Oper für Obdach
Sonntag, 10. Februar 2019 um 18.00 Uhr

Winterreise von Franz Schubert: Lieder werden zur Oper

Partnerschaft von Kunst und sozialem Engagement
Christoph von Weitzel - Bariton
Christoph Ullrich – Klavier
Hugo Scholter - Regie


Unverständnis, Ausgrenzung, Einsamkeit, Verlust, Kälte, Tod… Die Sehnsucht danach, verzweifelte Grenzerfahrungen mit Liebe überwinden zu wollen ist jedem Menschen tief innewohnendes Bedürfnis, das der berühmte Liederzyklus „Die Winterreise“ von Franz Schubert (1797-1828) thematisiert. Nun als Ein-Mann-Oper von Hugo Scholter inszeniert, nimmt uns der Bariton Christoph von Weitzel (am Klavier: Christoph Ullrich) in „Oper für Obdach“ in erschütternder Weise auf eine Reise mit: zu unterschiedlichsten Stationen des an der Welt und seinem Schicksal Verzweifelnden. Dabei bricht er mit dem konventionellen Liederabendschema und kleidet sich in das Kostüm eines Obdachlosen.

Christoph von Weitzel stellt seine Produktion in den Dienst derer, die am Rande unserer Gesellschaft mit am härtesten von den Auswirkungen dieser Realitäten betroffen sind: In den der geschätzt über 400.000 Obdachlosen und Heimatlosen und deren Helfer, die in 360 Vereinen mit ca. 1200 Einrichtungen auf diesem Gebiet in Deutschland tätig sind.

„Es ist mir ein großes Anliegen, die Kunst nicht nur um Ihrer selbst Willen, sondern zur Anregung von Bewusstseinsprozessen und gesellschaftlichen Veränderungen wirken zu lassen“, so der Sänger.
Kunst wird zum Medium, um auf die Nöte dieser extremen Randgruppe aufmerksam zu machen. Dafür hat sich der Bariton mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. zu einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe zusammengeschlossen, die seit dem November 2006 läuft.

Eintritt 10,-- Euro
freier Eintritt für Obdachlose und KölnPass-Inhaber
Der Erlös der Veranstaltung kommt lokalen Hilfseinrichtungen zugute.

Text: Pressetext
Fotos: Carmen Lenk



WEITERE INFORMATIONEN UND PRESSESTIMMEN


FAZ, Gerhard Rohde:
Weitzel tritt im Outfit eines modernen Unbehausten auf. Eine Figur, der wir jeden Tag auf den Straßen unserer Städte begegnen.“ „Plötzlich spürt man wieder die Verstörung in den Liedern, die psychischen Bedrängungen und Gefährdungen, die heutzutage nicht nur Künstlern, mehr noch allen Menschen drohen, die sich in einer zunehmend brutaler werdenden Welt nicht mehr zurechtzufinden  vermögen.“

„Weitzel, und das macht die Qualität seiner Interpretation aus, drängt sich nie vor die Lieder, sondern lenkt unmerklich von seiner Person ab auf die Inhalte hin, deren Aktualität oft brennend erfahren wird.“

Br24
BR4 Klassik
Süddeutsche Zeitung
MünchenTV
Münchner Merkur
Donaukurier

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. unterstützt diese Veranstaltungsreihe, in Zusammenarbeit mit Liedwelt Rheinland und der Lutherkirche Köln Südstadt

Oper für Obdach, Winterreise von Franz Schubert, Lieder werden zur großen Oper, Christoph von Weitzel - Bariton, Christoph Ullrich – Klavier, Hugo Scholter - Regie, Foto: Carmen Lenk
Oper für Obdach, Winterreise von Franz Schubert, Lieder werden zur großen Oper, Christoph von Weitzel - Bariton, Christoph Ullrich – Klavier, Hugo Scholter - Regie, Foto: Carmen Lenk
Oper für Obdach, Winterreise von Franz Schubert, Lieder werden zur großen Oper, Christoph von Weitzel - Bariton, Christoph Ullrich – Klavier, Hugo Scholter - Regie, Foto: Carmen Lenk
Oper für Obdach, Winterreise von Franz Schubert, Lieder werden zur großen Oper, Christoph von Weitzel - Bariton, Christoph Ullrich – Klavier, Hugo Scholter - Regie, Foto: Carmen Lenk

Bariton Christoph von Weitzel fotografiert von Carmen Lenk