Kindergottesdienst in der Lutherkirche mit Ritualen, Musik, Gesprächen und Spielen, Foto: Helga Fitzner

Kindergottesdienst

Rituale, Musik, Gespräche und Spiele

Etwa einmal im Monat feiern Britta Oberrauch und Mitstreiterinnen einen Gottesdienst nur für Kinder, der parallel zum regulären Gottesdienst stattfindet. Der Kindergottesdienst ist an den für Erwachsene angelehnt, aber kindgerecht aufbereitet. Die Kinder können ihre Fragen und ihre Kenntnisse einbringen. Beten, Musik und Geschichten erzählen sind wichtige Bestandteile. Zu jedem Gottesdienst lassen sie sich die Veranstalterinnen  etwas Besonderes einfallen. (Text: Helga Fitzner)

"Kindergottesdienst macht Spaß und hat gleichzeitig Tiefgang. Für Kinder einfach ein Erlebnis der besonderen Art. Sie erleben, dass es ein Mehr gibt jenseits des Konsums und Machens. Dass da ein Gott und ein Miteinander ist, was sie trägt und stark macht.
Ich freue mich über unser herrliches kreatives, fröhliches KiGo-Team.
Kindergottesdienst an der Lutherkirche ist ein Gewinn für die Kinder."
Pfarrer Hans Mörtter

Fotos: Helga Fitzner und lutherpics

Das Team vom Kindergottesdienst hat hier eine kleine Osterzusammenstellung für Kinder erstellt, weil persönliche Treffen nicht möglich sind, Grafik: Britta Oberrauch

Das Kindergottesdienst-Team hat ein paar schöne Sachen für Euch zusammengestellt:
Viel Spaß.

Über Ostern

Über Himmelfahrt

Wegen der Corona-Krise konnten keine Kindergottesdienste stattfinden.
Stattdessen ein Kinderfilm über das Leben mit Corona.

Kindergottesdienst in der Lutherkirche mit Ritualen, Musik, Gesprächen und Spielen, Foto: Helga Fitzner

Singen gehört dazu, und Britta spielt Gitarre

Kindergottesdienst in der Lutherkirche mit Ritualen, Musik, Gesprächen und Spielen, hier das Segnen des Brots, Foto: Helga Fitzner

Das Brot segnen die Kinder selber

Kindergottesdienst in der Lutherkirche mit Ritualen, Musik, Gesprächen und Spielen, u. a. angeleitet von Britta Oberrauch, Foto: Helga Fitzner

Kurzportrait von Britta Oberrauch

Ich bin Britta Oberrauch und selbst überrascht, als ich neulich mal nachrechnete und drauf kam, dass ich den Kindergottesdienst schon seit etwa sechs oder sieben Jahren mache. Mit Hannah und Almute habe ich angefangen.  Warum mache ich das eigentlich?
Ich habe mir schon als Kind sehr viele Fragen gestellt und mich mit diesen Fragen sehr lange, sehr alleine gefühlt. Ich bin sehr streng evangelisch aufgewachsen und habe gemerkt, dass das nicht die Wahrheit sein kann, was mir über meine Schuld und Hierarchien erzählt wurde.
Ich habe der Kirche in der späten Jugend den Rücken gekehrt. Antworten habe ich in der Kirche sowieso nicht gefunden.
Das Leben hat mir viele Helfer und Situationen geschickt, durch die ich gelernt habe. Das war nicht immer angenehm, hat mich aber aufgeweckt und ein paar Wunder für mich bereit gehalten.
Hans Mörtter hat mit mir mal aufgeräumt und ich habe bei ihm meine Vorstellung von Gott wiedergefunden. Nach diesem Gespräch hat er mich gefragt, ob ich den Kindergottesdienst machen würde. Es ist mir wichtig, dass die Kinder in der Lutherkirche fragen dürfen, von mir mit Fragen konfrontiert werden und für sich Antworten finden.
Ich liebe...
Kinder, deswegen arbeite ich als Sonderschullehrerin im Brennpunkt. 

meinen Sohn, er ist super und einer meiner größten Lehrmeister.

Musik, daher habe ich Gesang und Gitarre studiert und fast mein Sonderpädagogik-Studium abgebrochen

die Natur und blühe in meinem Garten und als Feenorakel an der Hallo-Feen-Party in der Lutherkirche auf

meine Hände, Kunst, Kultur, die Stille, Gott.

Was hilft uns Menschen?
Demut, denn sie lässt uns immer zurückbesinnen, auf uns, auf Dankbarkeit, Achtsamkeit und auf die vielen Geschenke. Jammern ist einfach und ein gefährliches Fahrwasser. Gnade zu empfinden und gnädig zu sein, macht das Leben leicht.
Und dann natürlich Humor!!!! Daher habe ich vor einiger Zeit auch die Clownin Annette zum KiGo eingeladen.