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Zeittafel
Die Geschichte der Lutherkirche in Daten und Ereignissen
1906 Als viertes evangelisches Gotteshaus wird die Lutherkirche am 20. Mai, dem Sonntag rogate, eingeweiht. Prof. J. Vollmer entwarf sie im Stil der Renaissance mit Anklängen ans Barock. Das Material der Außenflächen besteht aus rheinischem Tuffstein und Pfälzer Sandstein, der Sockel aus Muschelkalkstein. 1907 Mitteilung an das königliche Konsistorium Coblenz: Die Baukosten für die Lutherkirche auf dem Wormserplatz betragen 492.027,46 Mark. Es wird auf einen Fehlbetrag von 36.196,78 Mark aufmerksam gemacht. - Am Ende beträgt die Bausumme 600,000,-- Mark!!! / Auf Bitte der Gemeinde wird ein Schutzmann vor der Kirche postiert, um Kinder fernzuhalten, die durch Steinwürfe und Geschrei den Gottesdienst stören. 1908 Die Kölner trinken im Jahr 267,5 Liter Bier, während der Landesdurchschnitt bei nur 125 Litern liegt. (Inwieweit die Gemeinde der Lutherkirche darin verwickelt ist, geht aus den Dokumenten nicht hervor.) 1914 Wiederholte Klage der Gemeinde beim Kölner Polizeipräsidenten, dass Kinder die Kircheneingänge verunreinigen, Scheiben einschmeißen und während des Gottesdienstes die Türen aufreißen und in die Kirche brüllen. Daraufhin stehen Schutzmänner während der Gottesdienste Wache / Protestveranstaltung der Kölner Sozialdemokraten gegen den drohenden Krieg. 1917 Otto Klemperer wird Kapellmeister in Köln / Achtzig Kölner Kirchenglocken werden zum Einschmelzen freigegeben. Darunter sind auch die der Christuskirche und die drei Bronzeglocken der Lutherkirche / Konrad Adenauer wird Oberbürgermeister von Köln. 1918 Bei einem Bombenangriff auf die Kölner Innenstadt sterben 14 Menschen / Kölner Arbeiter streiken für die Beendigung des Krieges / Britische Truppen besetzen die Stadt. 1919 Beschlagnahmung der Lutherkirche für die Gottesdienste der britischen Besatzungstruppen. Die Gemeinde weicht in die Aula der Kaiserin-Augusta-Schule aus. 1922 Die Gemeinde beklagt sich bei der Stadtverwaltung über die mangelhafte Beleuchtung des Lutherplatzes: ... "noch vor kurzem ist im Dunkeln vor der Kirche am Bürgersteig eine Dame, Frau Oberstleutnant Bachmeier, die den Gottesdienst besuchen wollte, zu Fall gekommen." 1924 Die drei neuen Stahlglocken der Lutherkirche, Bronze war zu teuer, kosten 126.865 Mark. Die vom Krieg verschonte Bronzeglocke wird verkauft / Vom 4. bis 7. Oktober erster Rheinischer Evangelischer Kirchentag in Köln. Ein Versuch den rheinischen Protestantismus sich selbst und der Öffentlichkeit darzustellen. 1925 Wegen der allgemeinen Not wird der Straßenkarneval untersagt. 1926 Gründung des Westdeutschen Rundfunks in Köln / Die britischen Besatzungstruppen werden aus Köln abgezogen. 1928 Die Kartäuserkirche wird als evangelische Kirche geweiht / Die Gemeinde beklagt sich beim Polizeipräsidenten über die verrohte Jugend, die den Gottesdienst an der Lutherkirche stört. Es handelt sich dabei um 30 bis 40 Kinder. 1930 Gründung der Vereinigung Evangelischer Theologinnen in Köln mit der Forderung nach dem vollen dem Manne gleichgestellten Pfarramt / Wahlkundgebung in der Rheinlandhalle mit Adolf Hitler. 1931 Kein Rosenmontagszug / Erzbischof Karl Josef Schulte stellt öffentlich fest, dass der Nationalsozialismus der katholischen Glaubenslehre widerspricht. 1932 Erneute Klage der Gemeinde, dass Jugendliche die Gottesdienste an der Lutherkirche stören / Großveranstaltung der NSDAP mit Adolf Hitler in den Messehallen / Der Organist der Lutherkirche Herr Hulverscheidt bittet um eine bessere Beleuchtung des Orgelspieltisches und eine elektrische Heizsonne, um auch im Winter in der kalten Kirche üben zu können. 1933 Beim Fackelzug durch die Elsaßstrasse am 3. März wird die SA aus den Wohnungen von den Anwohnern beworfen, so dass der Zug zeitweilig ins Stocken gerät. Anschließend kommt es zu 70 Verhaftungen / Ernst Flatow, Krankenhausseelsorger in Köln, wird als nicht-arischer Pfarrer entlassen / Oberbürgermeister Konrad Adenauer wird von der NSDAP abgesetzt. 1934 Erste Verdunklungsübung im gesamten Kölner Stadtgebiet / 78,7% der Kölner Wähler stimmen bei einer Volksbefragung FÜR die Zusammenlegung der Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers. Adolf Hitler wird damit zum Führer und Reichskanzler. 1935 In der Nacht vom 20. zum 21. Januar findet ein Einbruch in die Lutherkirche statt. Schränke sind zum Teil aufgebrochen. Es fehlen 5 Staubtücher, 5 Handtücher, 4 Putztücher, ein großer Schwamm und drei kleine Schlüsselbunde. Der Dieb hatte sich, wie der Küster Heinrich Vogelbusch aussagt, während des Spiels einer Orgelschülerin in der Orgel versteckt und konnte später unerkannt flüchten / Die Gestapo zieht in das El-de-Haus um. 1937 Im Godesberger Rheinhotel bespricht Adolf Hitler mit Vertretern der Stadt Köln den neuen Bebauungsplan der Domstadt / Der Kölner Pfarrer Hans Encke, Mitglied der Bekennenden Kirche, wird von der Gestapo verhaftet. 1938 Der Pfarrer der Kartäuserkirche Georg Fritze verweigerte 1937 den auf Adolf Hitler geforderten Eid. Daraufhin wird er 1938 durch das Presbyterium seines Amtes enthoben / Auch in Köln brennen die jüdischen Synagogen. In der sogenannten Reichskristallnacht wird die prächtige Synagoge in der Glockengasse völlig zerstört und nie wieder aufgebaut / Erstmals im Kölner Karneval ist die Jungfrau des Dreigestirns eine Frau. 1939 Georg Fritze, der rote Pfarrer, stirbt im Alter von 64 Jahren, gebrochen durch die Unterlassungen seiner eigenen Kirche. 1940 Erste Luftangriffe auf die Innenstadt / Das Presbyterium schweigt im Gedenken an die fürs Vaterland gefallenen Helden. 1941 Am 27. Dezember zählt Köln den hundertsten Luftangriff. 1942 Das Presbyterium schweigt im Gedenken an die fürs Vaterland gefallenen Helden / Deportation des nicht-arischen Kölner Krankenhauspfarrers Ernst Flatow in das Warschauer Ghetto / Der 1000-Bomberangriff auf Köln verwandelt die Innenstadt nach 90 Minuten in einen Feuerkessel / Josef Frings wird zum neuen Erzbischof von Köln gewählt. 1943 Bei einem erneuten Luftangriff auf die Stadt kommen 4377 Menschen um. Mehr als 10 000 werden verletzt / Das Presbyterium schweigt im Gedenken an die fürs Vaterland gefallenen Helden. 1944 Am 15. Oktober wird die Lutherkirche bei einem Bombenangriff vollständig zerstört. Im Kellergewölbe kommen dorthin geflüchtete Anwohner des Viertels um. Im beschädigten Turm bleiben die drei Stahlglocken unversehrt / Ende des Jahres gibt es in Köln keine evangelischen Pfarrer mehr / In Köln leben noch ungefähr 178.000 Menschen. 1945 Von 145.000 evangelischen Christen sind nur noch ca. 8000 in der Stadt / Am 2. März letzter von 262 Bombenangriffen auf die Stadt / Zum Kriegsende werden die Glocken der Lutherkirche, bevor die Motoren des Läutewerks gestohlen werden, noch einmal von der katholischen Gemeinde geläutet / 6. März: Einmarsch amerikanischer Truppen in Köln / Am 9. April wird im Morgengrauen Dietrich Bonhoeffer im Lager Flossenbürg mit einer Klavierseite erhängt / Konrad Adenauer wird wieder Oberbürgermeister der Stadt. 1946 Pfarrer Hans Encke wird zum Superintendenten des Kirchenkreises gewählt. Unter ihm wuchs die Zahl der Kölner Gemeinden von 48 auf 120/ Auf Anfrage teilt das Gemeindeamt mit, dass der Luthergedenkstein von der Außenwand der Kirche in den provisorischen Luftschutzkeller gerettet worden, zur Zeit aber wegen Verschüttung nicht zugänglich sei / Die besorgte Frage nach dem Verbleib von wertvollem Abendmahlsgerät, das im Krieg im Tresor der Lutherkirche gelagert worden war, konnte nicht beantwortet werden. Der Tresor ist unter den Trümmern nicht zugänglich. 1947 Mer jon fringse. Der Kölner Kardinal Frings sanktioniert den Kohlenklau / Die Gemeinde versucht, die drei unbeschädigten Glocken der Lutherkirche gegen Holz für Kirchenbänke und Baumaterial zu tauschen / Die evangelische Gemeinde Bergneustadt schlägt daraufhin einen Tausch auf der Grundlage der Friedensanschaffungskosten auf beiden Seiten vor. Jedoch müsse der Tausch am Erdboden der Lutherkirche erfolgen. Die Glocken hängen nämlich im unzugänglichen und beschädigten Turm. (Aus dem Tausch wurde nichts, wie die heutigen Anwohner jeden Sonntag hören können.) 1949 Am 1. April gibt es wieder ca. 20.000 evangelische Gemeindemitglieder in der Stadt / Erster Rosenmontagszug nach dem Krieg: Mer sin widder do un dun, wat mer künne. 1953 Herr Karl Morschhäuser von der Sparkasse beschwert sich bei der Gemeinde, dass trotz zum Teil zugemauerter Eingänge die Kinder noch immer ihr Unwesen auf dem Gelände der Lutherkirche treiben und große Steine bis auf den Bürgersteig liegen. Er bittet dringend um Entschuttung / Die Gemeinde beklagt sich bei der Polizei, dass das Trümmergrundstück Lutherkirche als Lagerplatz für gestohlene Metalle und Altpapier verwendet wird. Außerdem würden Kinder und Jugendliche dort ihr Unwesen treiben / Wiedereinweihung der Kartäuserkirche am 5. Dezember / Wegen Einsturzgefahr und Gefährdung der Anwohner verlangt die Stadtverwaltung von der Evangelischen Gemeinde den sofortigen Abbruch der Umfassungsmauern, des achteckigen Turmaufbaus und des Turmhelms der Lutherkirche innerhalb von 10 Tagen. Außerdem seien die Zugänge zum Turm zu vermauern. 1954 Auf dem von Trümmern geräumten Grundstück der Lutherkirche richtet die Stadt einen Kinderspielplatz ein. 1957 Fertigstellung des Diakonissenheims und des Gemeindezentrums an der Lutherkirche durch den Architekten Georg Eberlein. 1958 Die Arbeitslosenquote in Köln beträgt 1,3%. 1959 Die wiederaufgebaute Synagoge in der Roonstraße wird eingeweiht / Der Gemeindesaal der Lutherkirche wird fertiggestellt / Mit dem Wiederaufbau von St. Gereon wird begonnen. 1962 Am 25. September Grundsteinlegung der neuen Lutherkirche / Der 1. FC Köln wird deutscher Fußballmeister. 1963 Pfarrer Manfred Leupold beginnt seine Arbeit an der Lutherkirche. 1964 Am Sonntag lätare, dem 8. März, wird die neue Lutherkirche eingeweiht. Der Architekt ist Baurat Otto Heinrich Vogel. 1965 Der 12. Evangelische Kirchentag findet unter dem Motto „In Freiheit bestehen“ in Köln statt. 1967 Josef Kardinal Frings zelebriert unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit die Totenmesse für Konrad Adenauer. 1968 Erstes politisches Nachtgebet am 1. Oktober in der Antoniterkirche mit der kritischen Theologin Dorothee Sölle / Am 4. April wird Martin Luther King ermordet / Die Häftlinge des Klingelpütz ziehen nach Ossendorf um / Die Lutherkirche hat wieder eine Orgel. 1969 Die einzelnen Pfarrbezirke der Gemeinde richten Schwesternstationen ein, so dass die beiden als Diakonissenheim benutzten Obergeschosse des Luthergemeindehauses für eine Pfarr- und Schwesternwohnung frei werden. 1970 Im September übernimmt Pfarrer Rainer Münden sein Amt an der Lutherkirche 1974 Der Organist Hagen Lewandowski verlässt die Lutherkirche / Ein Glas Kölsch kostet 80 Pfennig. 1975 Malstunde an der Lutherkirche für acht- bis elfjährige Kinder. Bei einer besonderen Aktion werden alle notwendigen Schritte und Arbeiten, die zur Gewinnung von Brot notwendig sind, von den Kindern ausgeführt: Vom Graben, Säen, Ernten, Dreschen bis zum Mahlen der Körner mit Kaffeemühlen. Das fertige Brot gibt es zum Abendmahl und auf dem anschließenden Erntedankfest. Manchmal mit kleinen Steinen, wie die Zeitschrift „Christ in Köln“ berichtet. 1976 Die Siebenbürgerin Hilde Dieners wird Küsterin an der Lutherkirche. Pfarrer Manfred Leupold verlässt die Lutherkirche. 1977 Ein RAF-Kommando der Roten Armee Fraktion entführt den Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer in Braunsfeld / Die erste Ausgabe der Frauenzeitschrift „Emma“ erscheint / Erster Basar an der Lutherkirche, auf dem Kunsthandwerk aus der Dritten Welt angeboten wird. 1979 Pastor Hartmut Pohlmann wird am 20. Mai Pfarrer an der Lutherkirche / Schwester Rosalie Höhendorf übernimmt die Krankenpflege an der Lutherkirche und im Bereich des Jeremiahauses. 1981 Der ehemalige Gestapo-Keller im El-de-Haus wird Ausstellungs- und Gedenkstätte / Die Stollwerck-Fabrik, bedroht vom Abriss, wird von 500 Menschen besetzt, die für den Erhalt der Gebäude demonstrieren / Walter Kooy wird als Sozialarbeiter für die Kinder- und Jugendarbeit an der Lutherkirche angestellt. 1982 Der 1. Welt-Basar an der Lutherkirche unterstützt drei Projekte in der Dritten Welt. 1983 Es entsteht eine intensive internationale Friedensarbeit an der Lutherkirche, betreut und angeregt durch Pfarrer Hartmut Pohlmann / Über 1000 Besucher beim 2. Welt-Basar der Lutherkirche, auf dem Kunsthandwerk und andere Dinge, die die Gemeinde direkt aus Tansania, Indien, Bolivien und Kolumbien bezogen hat, verkauft werden / Neonazis schänden jüdische Gräber in Köln. 1984 Die neu gegründete Diakoniestation an der Lutherkirche nimmt ihre Arbeit mit 8 Schwestern für die Gesamtgemeinde auf / Pfarrer Hartmut Pohlmann gründet einen Schachkreis an der Lutherkirche, der bei großer Beteiligung bald zu sportlichen Erfolgen kommt / Friedensgottesdienst mit über 400 Teilnehmern in der Antoniterkirche, vorbereitet und gestaltet durch Pfarrer Hartmut Pohlmann von der Lutherkirche und amnesty international / 3. Welt-Basar an der Lutherkirche mit Kunsthandwerk aus Indien, Tansania, Bolivien und Argentinien / Pfarrer Hartmut Pohlmann setzt sich für Kriegsdienstverweigerer ein. 1985 Heinrich Böll stirbt mit 68 Jahren / Die Schachmannschaft KSK Lasker 1861 e.V. an der Lutherkirche steigt nach sieben ununterbrochenen Erfolgen in die Kölner Bezirksliga auf. 1986 Im Januar verlässt Pfarrer Rainer Münden die Lutherkirche und geht nach Saarbrücken / Südafrika-Tage an der Lutherkirche mit Information der Öffentlichkeit, gemeinsamem Fasten, Straßendemonstration und einem Gottesdienst. Die Bildungsministerin Anke Brunn nimmt an der Veranstaltung teil. 1987 Einführung von Pastor Hans Mörtter im Mai als Pfarrer des Bezirks Luther-Süd / Der Leanderthaler-Chor wird an der Lutherkirche gegründet / Die Organistin Ute Gremmel verlässt die Lutherkirche und Kirsten Bienias wird vom Presbyterium als Nachfolgerin gewählt / Die Lutherkirche berät Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger. 1988 Erste Ostermorgenfeier um 4 Uhr 45 im Volksgarten. Das Ordnungsamt versagt die Genehmigung für das Feuer. Die Polizei gibt aber den Tipp: Um 5 Uhr morgens schickt das Amt keine Beamten. Seitdem feiern wir jedes Jahr die Osternacht mit Feuer, Gottesdienst und anschließendem großen Frühstück / Der Bezirksausschuss teilt mit, dass Pfarrer Hartmut Pohlmann auf persönlichen Wunsch seinen Dienst an der Lutherkirche beendet. 1989 Die Pfarrer Johannes Lüdenbach der katholischen Südstadtgemeinde und Pfarrer Hans Mörtter starten den Verein KOMMM-Sozialdienste Südstadt e.V. = Kölner Oekumene Martin-Luther, Maternus, Maria-hilf / Erster Gottesdienst für alle unter freiem Himmel an Christi Himmelfahrt am Poller Damm / Die erste berüchtigte Konfifahrradfreizeit geht mit Pfarrer Hans Mörtter unter anderem auch zur KZ-Gedenkstätte Dachau / In den 50er Jahren wurde mit einer knappen Mehrheit im Presbyterium der Abriss des Lutherturms verhindert. In diesem Jahr wird er vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz zum Denkmal des Monats erklärt / Auf dem Lutherbasar, bei dem mit Ost-Westmark 1:1 bezahlt wird, feiert die Luthergemeinde mit ihrer Partnergemeinde aus Frankfurt an der Oder den Mauerfall. 1990 Der wegen des Golfkriegs abgesagte Rosenmontagszug wird von alternativen Gruppen „Mir klääve am lääve“ durchgeführt / Erster kölscher Gottesdienst zu Karneval an der Lutherkirche / Mit der Anstellung der Diplom-Sozialpädagogin Gaby Feigl beginnt eine innovative Altenarbeit an der Lutherkirche / Der Himmelfahrtsgottesdienst unter freiem Himmel wird Tradition: Es predigen Alfons, der stolze Hahn (Hans Mörtter), und Hertha, die kluge Gans (Rolf Domning)/ Rolf Domning wird als Pfarrer des Bezirks Luther-Nord in sein Amt eingeführt / Oscar Romero - erste professionelle Theateraufführung der Berliner Companie an der Lutherkirche. 1991 Der liturgische Ostermorgen an der Lutherkirche wird von Donatus Weinert mit der Schöpfungsgeschichte „Himmel und Erde haben geweint“ gestaltet / „Der Kaiser von Atlantis“, die 1944 im KZ Theresienstadt entstandene Oper des jüdischen Komponisten Viktor Ullmann, wird an der Lutherkirche von Studenten der Kölner Musikhochschule aufgeführt / Bernhard Langer, Künstler aus der ehemaligen DDR, damals ausgeschlossen aus dem Künstlerverband, stellt in der Galerie "Der Keller" und in der Lutherkirche, nur mit kargen und den einfachsten Mitteln arbeitend, seine Rollbilder aus / Der Gottesdienstbesuch an der Lutherkirche erreicht nach einigen Tiefen wieder den Stand von vor 11 Jahren / Der neue „Jedermann“ von Clemens Schneider: Bei dieser Theateraufführung an der Lutherkirche werden die Totentänze des Mittelalters in anderer Form für die Neuzeit wiederentdeckt. 1992 Klaus-C. van den Kerkhoff wird Organist und Chorleiter an der Lutherkirche / Das Presbyterium der Evangelischen Gemeinde beschließt nach harter Diskussion das Kirchenasyl für Roma-Familien. Daraufhin erstes offenes Kirchenasyl mit vier Roma-Familien an der Antoniterkirche / Der jugoslawische Künstler Miza gestaltet als Abschluss seines Kreuzgangs durch die Stadt seinen Protest gegen den Krieg in seiner Heimat an der Außenwand der Lutherkirche: Ich habe Angst / 500 Jahre conquista werden an der Lutherkirche mit Lateinamerika-Tagen begangen. Dazu die Ausstellung vom Gold und vom Vergessen des kolumbianischen Künstlers Freddy Sanchez Caballero. 1993 Jochen Kitzbihler stellt unter dem Titel „Situationen“ seine Bodenplastiken im Rahmen des 21. Evangelischen Kirchenbautags in der Lutherkirche aus / Mit der Familie Nesim beginnt eines der längsten Kirchenasyle Deutschlands: 4,5 Jahre. Eine Herausforderung, die oft weit über unsere Kräfte ging / An der Lutherkirche wird die Stadtteil-Initiative Doppelbürger e.V. gegründet. Gemeinde und Stadtteil gehen gemeinsam mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen gegen Ausländerfeindlichkeit vor / Wirbel um das Tünneskreuz der Stunksitzung. Der Pfarrer der Lutherkirche tritt als theologischer Anwalt der Stunksitzung auf: Die damalige Verhöhnung INRI ähnele der heutigen Bezeichnung Tünnes / Schwester Rosalie Höhndorf verlässt nach 10 Jahren die Diakoniestation an der Lutherkirche. 1994 In einem Erd-Himmel-Versöhnungsritus bohrt der Aktionskünstler und Landschaftsbewohner Rolf Repel während des Karfreitag-Gottesdienstes mit einem Presslufthammer ein Loch in die Kreuzung vor der Kirche, das mit einer Stange Zweimarkstücken gefüllt wird. Eine symbolische Rückgabe des Menschen an die Mutter Erde. Die herbeigeeilte Gottesdienstgemeinde verhindert seine Verhaftung / Erster Salbungsgottesdienst an der Lutherkirche / Erste kirchenoffizielle Trauung eines schwulen Paares. Pfarrer Hans Mörtter verheiratet Peter und Dieter. Dafür gibt‘s viel Ärger mit der Kirchenleitung in Düsseldorf. Am Ende bleibt es bei einem Verweis. 1995 “Traum Lager - Lager Traum - die Geschichte eines Bettes“. Ein Bilderzyklus zum 8. Mai 1945 der Fotografin Christel Plöthner im Turm der Lutherkirche / Christos Koutsouras malt in vier Wochen ein 12 x 6 Meter große Wandbild in der Kirche. Die Gemeinde erlebt jeden Sonntag beim Gottesdienst den Fortgang der Arbeit. An Karfreitag hängt das Tuch hinter dem Altar / Der Vringstreff e.V., eine Begegnungsstätte für Obdachlose und nicht-Obdachlose, wird gegründet durch den Zusammenschluss von Luther- und Kartäuserkirche, St. Severin, St. Maternus, dem Annohaus, der ESG-FH und der Bisa. Wir handeln der Stadt die Räume Im Ferkulum 43 und eine Grundfinanzierung ab und starten mit einem Cafébetrieb / Das Gemeindefest der Lutherkirche wird abends um 20 Uhr 30 nach mehreren Anzeigen durch die Nachbarschaft von der Polizei beendet. Pfarrer Mörtter lässt daraufhin alle Glocken zur Andacht läuten und 300 Menschen singen kölsche Lieder: Man hört euch bis zum Chlodwigplatz und weiter. In der Zeitung steht: Und wenn ihnen das Kölsch nicht ausgegangen ist, feiern sie noch immer. 1996 Niemand hat sich das vorstellen können: Hilde Dieners, die Küsterin der Lutherkirche, geht, von großem Bedauern begleitet, in den Ruhestand / Die Pfarrer Hans Mörtter und Rolf Domning werden unter bundesweiter Medienresonanz wegen des gewährten Kirchenasyls angeklagt. Nach Abberufung des Staatsanwalts kommt es zu einem Freispruch. Sein Vertreter gesteht ein: Die Angeklagten haben aus dem Gebot der christlichen Nächstenliebe heraus gehandelt. Das ist nicht strafbar / Beginn der Nachtstille, einer literarisch-musikalischen Meditation an der Lutherkirche mit dem Komponisten und Obertonsänger Daniel Diestelkamp, die in unregelmäßigen Abständen an der Lutherkirche stattfindet / „It´s time for revolution!“ Ein riesiges Tableau mit schlafenden Obdachlosen aus der Dritten Welt, gestaltet von Marianne Lindow, hängt monatelang an der Außenseite der Kirche / Dieter Wellershof liest an der Lutherkirche aus seinem Buch „Der Ernstfall“. 1997 Der Kolumbianer Reinaldo Ortiz wird neuer Küster an der Lutherkirche / Es ist soweit: Blauköpp stürmen die letzte katholische Bastion. Die Premiere der Prot´s - der protestantischen Stunksitzung findet statt / Die Herrenmodemesse präsentiert in der Lutherkirche eine Modenschau. Großer Pressewirbel macht daraus: Dessous vor dem Altar / Kreise. Kreis und Maske Urform der Magie von Dominik Böhringer. Erste Ausstellung im neu geöffneten Turm der Lutherkirche / Igor Zeller wird Kirchenmusiker an der Lutherkirche / Das Lobby-Restaurant des Vringstreff für Obdachlose und nicht-Obdachlose Im Ferkulum 42 wird eröffnet. 1998 Straßenkinder aus Bogotá, Kolumbien, gastieren mit einer Rap-Oper in der Lutherkirche, die für mehrere Tage Gastgeberin dieser 17-köpfigen lebendigen Schar ist / Detlef Prößdorf ist ab April Vikar an der Lutherkirche / Menschen - ein Projekt der internationalen Photoszene im Turm der Lutherkirche mit den Fotografinnen Còmper, Plöthner und den Fotografen Langhorst und Müller / Eine neue Form des Kirchenasyls, das Wanderkirchenasyl, beginnt an der Antoniterkirche und wird von zahlreichen Kölner Gemeinden, auch von der Lutherkirche, weitergeführt / Beim Welt-Tierschutztag Gottesdienst für Hunde und Katzen in der Lutherkirche. 1999 Die Pfarrer Hans Mörtter und Rolf Domning gründen die Funken-Beffchen von 1999 - die rot-weiße Pfarrtanzgarde / Flammenspur - Ausstellung mit Bildern und Zeichnungen des griechischen Künstler Christos Koutsouras. Er arbeitet direkt mit in Waldbränden Griechenlands verkohlten Stämmen. Er ist der Schöpfer des Altarbildes der Lutherkirche / Im Mai Eröffnung des Begegnungsrestaurants Vringstreff. Neben dem französischen Koch gibt es drei festangestellte Sozialarbeiter und -arbeiterinnen / Südstadt-Leben e.V. , der Förderverein der Lutherkirche, wird gegründet / Thomas Frerichs, Absolvent der Musikhochschule Köln, wird Organist und Chorleiter an der Lutherkirche. 2000 Pfarrer Rolf Domning von der Lutherkirche wird zum Superintendenten des Kirchenkreises Köln Mitte gewählt / Die Sozialpädagogin Gaby Feigl beendet ihre Arbeit mit den Senioren an der Lutherkirche und übernimmt die Seniorenberatung im Amt für Diakonie in Nippes / A oeste o muro - nach Westen die Mauer. Objekte und Installationen der brasilianischen Künstlerinnen Eva Castiel und Fanny Feigenson. Durch künstliche Wände und Böden entstehen Gänge und unerwartete Durchblicke im Turm der Lutherkirche. 2001 Der süditalienische Jazz-Saxophonist Alessandro Palmitessa und Pfarrer Hans Mörtter gründen das Menschensinfonieorchester. Bundesweit einzigartig verbinden sich Straßenmusiker und normallebende Musiker und Musikerinnen zu gemeinsam professionellem Spiel / Der erste Tango-Gottesdienst mit dem Kölner Kunstsalonorchester und dem Tanzsolisten Gustavo Llano aus Kolumbien findet an der Lutherkirche statt / Im Rahmen des internationalen Wandmalprojekts gestaltet der indische Künstler Niteen Gupte an der Kirchenaußenwand zur Volksgartenstraße hin eine typische indische Spuckwand, die bald von den Sprayern weitergeführt wird / Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde. Ein nachdenklicher Titel einer deutsch-italienischen Ausstellung im Turm, in der Lutherkirche und in der Kartause / Mathias Bonhoeffer übernimmt als Pastor im Sonderdienst zur Entlastung von Superintendent Rolf Domning vieles, was an der Lutherkirche und in der Gesamtgemeinde der Kölner Innenstadt zu tun ist. 2002 Pfarrer Hans Mörtter und Sonja Grupe heiraten. Am 3. Dezember kommt Töchterchen Johanna zur Welt und wird von allen drei Glocken der Lutherkirche 20 Minuten lang gebührend begrüßt / Erster Play-Back-Gottesdienst an der Lutherkirche. Hierbei werden Impulse und Erzählungen von Gottesdienstbesuchern durch das gleichnamige Improvisationstheater aufgenommen und spontan in Bewegung, Spiel und Rede umgesetzt und zurückgegeben. 2003 IRAK! Kölner Signal - nicht in unserem Namen! Auf dem Friedensschiff MS Enterprise ruft Pfarrer Hans Mörtter bundesweit über die Medien gegen den drohenden Irak-Krieg zum Widerstand auf / Enduro / Level 5 - oder, wie lange halten sie es aus? 5 Installationen von Rochus Aust im eiskalten Turm der Lutherkirche im Januar / Auf Initiative der Lutherkirche demonstrieren wöchentlich auf dem Chlodwigplatz die Künstlerin Rosemarie Trockel, der Schriftsteller Dieter Wellershoff, Pfarrer Hans Mörtter und Gemeindemitglieder gegen den sich anbahnenden Irak-Krieg / Das Menschensinfonieorchester präsentiert seine erste CD, produziert in den legendären can-Studios. Gastmusiker sind Helmut Zerlett, Markus Stockhausen und Klaus der Geiger / Totgetanzt ... Ausgetanzt? Requiem in 11 Kölner Kirchen, intermediales Kunst- und Musikprojekt von Rochus Aust. Im Turm der Lutherkirche war die Installation „The party’s over“. 2004 Rolf Domning, seit 1990 Pfarrer an der Lutherkirche, wechselt an die Kartause / Das Menschensinfonieorchester tritt auf Einladung in Prag auf. Das dortige Obdachlosentheater kommt auf unsere Einladung hin an die Lutherkirche. Es kommt zu zwei gemeinsamen Auftritten / Beginn der passio-Reihe, die jedes Jahr stattfindet. Eine musikalisch-literarisch und bildnerische Begleitung der Passionszeit / Kopfsprung. Eine Doppelausstellung im Turm der Lutherkirche. Objekte von Petra Kanke. Abgegossene Schuhe von Menschen, denen sie begegnet ist, bevölkern die Räume im Turm. Malerei von Ralf Mazura. Menschliche Silhouetten manchmal zu großformatigen Tableaus zusammengesetzt irritieren in ihren Reihungen und Wiederholungen / Pfarrerin Silke Grigo wird an der Lutherkirche eingeführt / Am 2. Advent setzt die Lutherkirche zusammen mit dem Menschensinfonieorchester, übertragen im ZDF-Fernsehgottesdienst, ein bewegendes Zeichen für Würde und Kraft eines jeden Menschen. 2005 Im Rahmen von passio2005 führt der Kantor Thomas Frerichs mit Solisten und dem Klassik-Chor der Lutherkirche das Requiem KV 626 von Wolfgang Amadeus Mozart auf / Im Juli muss die Evangelische Kirchengemeinde Köln vor den Kirchenaustritten und den damit verbundenen Einnahmeverlusten kapitulieren. In einer Pressemeldung gibt Hans Mörtter als Vorsitzender des Presbyteriums die bevorstehende Schließung des Jeremiahauses und der Kreuzkirche bekannt. Auch die Kindertagesstätte der Antoniterkirche muss geschlossen werden / Die Lutherkirche ist gastgebender Veranstaltungsort beim katholischen Weltjugendtag / Das Menschensinfonieorchester tritt bei der Eröffnungsfeier auf der Bonner Hofgartenwiese vor 120.000 Pilgerinnen und Pilgern auf / Zitat aus der Jugendzeitschrift “Unerhört“: Im Lauf der Jahre bekam der Gottesdienst an der Lutherkirche seinen eigenen Charakter, fast als umhülle ein Zauber die Kirche und die Menschen, die sich darin befinden / Im September wird der Kirchenmusiker Thomas Frerichs als Kantor für die Kartause und die Lutherkirche eingeführt / Die Seniorinnengruppe an der Lutherkirche veröffentlicht ein Buch über die Kriegs- und Nachkriegszeit: „Als wir noch schön und hungrig waren.“ 2006 Im Januar hält Pfarrerin Silke Grigo ihren letzten Gottesdienst an der Lutherkirche und wechselt an die Christuskirche / Am 20. Mai feiert die Lutherkirche ihr hundertjähriges Bestehen / Mathias Bonhoeffer wird am 5. Juni als Pfarrer an der Kartause eingeführt, womit er auch der Lutherkirche als Mitgestalter erhalten bleibt / Am 18. Juni veranstalten Kantor Thomas Frerichs und Hans Mörtter den ersten ökumenischen Taizé-Gottesdienst, der in Zukunft regelmäßig stattfindet / Im Sommer wird tatsächlich die Kindertagesstätte der Antoniterkirche geschlossen. Die Kinder werden fortan der Kita der Kartäuserkirche anvertraut / Am 3. September wird das Menschensinfonieorchester in der Sendung „NRW packt’s an“ im WDR-Fernsehen vorgestellt / Am 26. November findet der Entwidmungsgottesdienst im Jeremiahaus statt. Dies ist die erste Kirchenschließung in der Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Köln / Am 31. Dezember wird die Kreuzkirche geschlossen. 2007 Am 25. Februar erster Talk-Gottesdienst mit prominentem Gast. Der Schauspieler Peter Clös spricht mit dem Bundesinnenminister a. D. Gerhart Baum / Im Mai hat Hans Mörtter sein 20-jähriges Jubiläum an der Lutherkirche / Ebenfalls im Mai bekommt die Evangelische Kirchengemeinde eine neue Webseite. Auch die Homepage der Lutherkirche zeigt sich in neuem Gewand / Im Juni findet der Evangelische Kirchentag in Köln statt. Das MSO ist mit sechs Auftritten dabei. Hans Mörtter organisiert mit einem kleinen Team den Abend der Begegnung, zu dem rund 350.000 Menschen zusammen kommen / Kathrin Rabenort konzipiert im Juli/August eine Installation eigens für den Turm der Lutherkirche / Im November macht Ulrike Rosenbach mit "Verrückter Tanz" eine Ausstellung im Lutherturm. 2008 Am 27. April findet der erste Gottesdienst zum Thema „Die vergessene Generation“ statt, in dem Menschen zu Wort kommen, die während des Zweiten Weltkriegs noch Kinder waren. Dieser Themengottesdienst soll in jedem Frühjahr stattfinden / Adventszeit: Angesichts der wachsenden Kinderarmut ruft Hans Mörtter die „Aktion Weihnachtswunsch“ ins Leben, bei der Gemeindeglieder die Wünsche anonym bleibender Kinder erfüllen. Diese Aktion ist auch für die kommenden Jahre geplant. 2009 Am 21. Februar tritt Gaby Falk erstmals mit Hans Mörtter bei der Moderation des Karnevalsgottesdienstes auf. Sie ist damit die Nachfolgerin von Rolf Domning in dieser Funktion / Am 26. April moderiert Hans Mörtter erstmals den Talk-Gottesdienst. Zu Gast ist Stephan Neuhoff, der als Branddirektor der Kölner Berufsfeuerwehr den Einsatz beim eingestürzten Kölner Stadtarchiv leitet / Auch beim Himmelfahrtsgottesdienst übernimmt Gaby Falk die frühere Aufgabe des Rolf Doming. Gaby Falk hat für den Karnevals- und den Himmelfahrtsgottesdienst ihre eigenen neuen Rollen geschaffen / Das Talk-Team wird erweitert: Am 25. September moderiert der Journalist und Autor Gerd Krebber den Talk-Gottesdienst mit dem ehemaligen Intendanten des WDR, Friedrich Nowottny / Am 15. November wird mit der bildenden Künstlerin Silke Speckenmeyer das neue Gottesdienstformat des Werkstattgottesdienstes eingeführt. Jung und Alt plastizieren im Kirchraum gemeinsam einen Flusslauf aus 800 kg Ton, der hinterher gemeinsam wieder abgebaut wird / Endlich: Nach dem rätselhaften Verschwinden des Abendmahlkelches erschafft der Goldschmied Andreas Wieneke einen neuen, der uns von Frau Ilse Scharzhaupt gestifet wird. Der Kelch wird am 31. Dezember beim Jahresschlussgottesdienst feierlich eingeweiht. 2010 2011 Prof. Dr. Schetter informiert über Afghanistan
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Da hatte der Kirchturm noch eine Spitze
Die Lutherkirche vor der Bombardierung im Oktober 1944
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