Lutherkirche

Werkstatt für Lebenskunst

Ich bin, was ich tue


In der Werkstatt für Lebenskunst von Silke Speckenmeyer wird mit dem „lebenden Werkstoff“ Ton gearbeitet, der uns mit den Elementen Erde und Wasser verbindet. Im Gegensatz zur traditionellen Töpferei, werden die Kunstwerke hinterher nicht gebrannt und emailliert. Der Ton wird zum Schluss wieder in seinen Urzustand zurückversetzt. Es geschieht also ein stetiger Wandel. Die entstandenen Objekte sind nur Momentaufnahmen, ähnlich den Sandburgen von Kindern am Strand, die entweder wieder zerstört werden oder mit der nächsten Flut vergehen.

Unser Leben ist heute fast ausschließlich zweckgerichtet und ergebnis-orientiert. Wir tun Dinge, um etwas damit zu erreichen. Wenn wir aber kreativ mit dem Ton arbeiten, ohne die Resultate hinterher auf den Kaminsims stellen zu können, entsteht eine Freiheit von der dinglichen Welt. Es wird die Einheit von Sein und Handeln wiederhergestellt, und wir können sagen: Ich bin, was ich tue. Das alles geschieht in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten.

Die Kreativen ab 55 Jahre treffen sich jeden Donnerstag von 9.15 - 11.15 Uhr oder von 11.15 - 13.15 Uhr im Turmzimmer der Lutherkirche. Termine für Schwangere und ein Treff der Generationen können bei Interesse und entsprechender Teilnehmerzahl eingerichtet werden. Ohne eine geringe Kostenbeteiligung für das Mitmachen und Dabeisein in dieser Werkstatt geht es leider nicht.

Hier geht's zur Homepage von Silke Speckenmeyer:
www.silkine.de/

Telefonische Anmeldung über Südstadtleben e. V.  0221-37 62 990

"Lebender Werkstoff"

Werkstatt für Lebenskunst, Foto: urheberrechtlich geschützt
Silke Speckenmeyer (re.) arbeitet am liebsten mit Ton