Protestaktion gegen Waffengeschäft in der Südstadt
Veedel ohne Waffen
Ein Waffengeschäft mitten in "seiner" Südstadt. Das rief Pfarrer Hans Mörtter auf den Plan. Mit einer friedlichen Aktion ohne Provokation macht er fortan auf das Problem aufmerksam. Eine Mahnwache wurde ins Leben gerufen, die an jedem verkaufsoffenen Samstag stattfindet. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Während die WaffengegnerInnen den Witterungsbedingungen trotzen, gibt es Glühwein und Waffeln: "Waffeln statt Waffen" wurde zur Devise. Es geht auch einen Tick härter: "Frikadellen statt Hackfleisch".
Der Journalist Stefan Rahmann geht in seinem Artikel auf www.kirche-koeln.de ausführlich auf die Zusammenhänge ein (Link unten).
Das christliche Gebot "Du sollst nicht töten" erweitert Hans Mörtter auf: Du sollst nicht töten spielen".
Insgesamt stellen sich Hans Mörtter und seine MitstreiterInnen der Bürgerinitiative "Veedel ohne Waffen" darauf ein, einen langen Atem haben zu müssen. Aber das schreckt sie nicht.
Wann und ob Mahnwachen stattfinden, steht noch nicht fest. Aufgrund der veränderten Situation werden wir demnächst diesen Text aktualisieren. Der Einsatz um ein bundesweites Verkaufsverbot von sog. Anscheinswaffen an Jugendliche wird auf jeden Fall weitergehen. (Red. 8.1.2012)