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Vom 11. bis 14 Mai 2011
Der singende Sarg Musical der Gruppe "Mission in Musical
Es ist längst nicht alles Sarg, was singt. Diese Erfahrung müssen auch die Trauergäste des plötzlich verblichenen Filmproduzenten Siegfried von Dannen machen. Bei der Trauerfeier für den Von-Dannen-Gegangenen taucht überraschend eine italienische Geliebte auf, die auch noch in die Geschichte um ein mysteriöses Amulett verstrickt ist. Selbst bekannte Personen, wie die Floristin, zeigen auf einmal eine andere Seite und werfen zudem dunkle Schatten auf das strahlende Image des Dahingeschiedenen. Beim Warten auf die Testamentseröffnung lüften die sich krachenden Erben noch etliche weitere Geheimnisse. Als endlich der Notar eintrifft, haben die lauernden Hintertriebenen schon längst ihr wahres Gesicht offenbart...
Die Idee zu einem Musical stammt von Renate Lubowitzki, die als Medium Irina Petrowa zu sehen ist: „Als Laiengruppe hätten wir keines der berühmten Musicals aufführen können. Daher haben wir selbst eins geschrieben“, erzählt sie. So kamen Interessenten zu einem Workshop zusammen und haben 15 Monate lang an der Gestaltung der Rollen und des Skripts gemeinsam gearbeitet. Ein Name musste her und so nannten sie sich „Mission in Musical.“ Die Autorin Alida Pisu hat das Skript geführt und dem Libretto den letzten Schliff gegeben, der Kantor Thomas Frerichs übernahm die Musikregie. Den Verkehr auf der Bühne regelte Gaby Falk. Die Regisseurin findet das Projekt besonders, weil sich jeder der Schauspieler seine Songs und seine Rolle selbst aussuchen und entwickeln konnte. Es war eine großartige Ensembleleistung, das alles zu einem abendfüllenden Musical zusammenzuschweißen.
Mit einer Mischung aus Situationskomik, Wortwitz und gar nicht gruftigem Groove entstand dabei ein grottenschräger Spaß. Fast zu schön, um Sarg zu sein.
Hier geht es zur Webseite des Musicals
Helga Fitzner Journalistin, Köln
Probenfoto vom Ersten Akt
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Musikregie
Thomas Frerichs
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