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Kathrin & André
Kathrin Rosner (* 1975 in Bochum) und André Langfeld-Rosner (* 1967 im Kölner Severinsklösterchen) tanzen schon seit 1990 zusammen. Beide hatten als Teenager mit der Tanzschule angefangen und machten später gemeinsam Turniertanz. 1997 lernten sie den Tango Argentino kennen, den sie seit 1998 auch unterrichten. Da der sich von der Turniersportart Standardtanz erheblich unterscheidet, verschrieben sie schon bald dem Tango Argentino, weil sie dort Improvisationen, Ausdruck und Gefühl einbringen können, was im Standardtanz nicht möglich ist.
Ihre Tangolehrerin Norma Raimondi lehrt sie zusätzlich Modern Dance und die Russin Inna Aleksiev vom Bolschoi-Ballett unterrichtet sie im Klassischen Ballett. „Das ist nötig für die Bühnenpräsenz, wenn man in einer Show einen ganzen Abend lang bestehen will“, sagt André.
2006 kam der Kontakt zu Pfarrer Hans Mörtter von der Lutherkirche zustande. Da gestalteten sie das erste Mal den alljährlichen Tango-Gottesdienst mit. „In den Tango-Gottesdiensten versucht Hans Mörtter immer wieder, etwas für den Menschen heraus zu lesen. In dieser menschlichen, praxisnahen Anwendung liegt für uns der Reiz, den Tango mit dem Gottesdienst zu verbinden“, erklärt André.
Seit 2007 unterrichten sie Tango Argentino für Anfänger und Fortgeschrittene in der Lutherkirche. Ebenfalls seit 2007 findet mehrmals im Jahr ein Tangosalón statt, bei dem nach einer Stunde Práctica in feierlichem Rahmen getanzt wird. „Kirchensaal wurde zum Tangoschiff“, titelte damals die Kölnische Rundschau.
Im „Zivilberuf“ ist André Ingenieur für Flugzeugbau und Kathrin schreibt an ihrer Doktorarbeit für Biologie. Sie organisiert die Tangokurse und Auftritte.
Zum Interview
www.karotango.de/
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Eleganz und Sinnlichkeit
Beim Tango Argentino sind Gefühl und Ausdruck gefragt
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