Lutherkirche

Burkhard Müller

Pfarrer und Superintendent i. R. aus Bonn

Burkhard Müller wurde 1938 in Herford geboren. Nach dem Studium der Evangelischen Theologie in Bonn, Heidelberg und Tübingen hatte er seine erste Pfarrstelle in Oberhausen inne. Von den Hüttenarbeitern und Bergleuten in der Mitte des Ruhrgebiets sagt er heute noch, dass sie ihn sehr geprägt haben. Eine weitere Station war Bonn, wo er 1990 zum Superintendenten gewählt wurde.

Seit 2001 befindet sich Burkhard Müller im Ruhestand, der bei dem fünffachen Vater alles andere als ruhig ausfällt. Burkhard Müller ist nach wie vor umtriebig.  Von 2001 bis 2007 gehörte er bei der ARD zum Sprecher-Team der „Wort zum Sonntag“-Sendungen und hält seit vielen Jahren im Rundfunk Morgenandachten. Als langjähriger Vorsitzender der ökumenischen Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Bonn setzt er sich dafür ein, die Einheit der Christen zu fördern. Auch Kulturmanagement ist ihm nicht fremd, wenn es um den Förderkreis „Musik in der Kirche“ geht. Etwa 30 Konzerte veranstaltet er mit seinem Team in der Trinitatis-Kirche Bonn. Er ist dort auch Chor- und Orchesterleiter.

Seine größte Leidenschaft ist aber wohl das Predigen, und so hatte die Lutherkirche 2007 schon einmal das Vergnügen, ihn als Gastprediger erleben zu dürfen. Seine Worte laden zum Denken ein und lösen manchmal Aufruhr aus wie unlängst, als er den Opfertod-Mythos von Jesus Christus hinterfragte.

Als es anstand, das Moderatoren-Team für die Talk-Gottesdienste an der Lutherkirche zu erweitern, stand er ganz oben auf der Wunschliste, insbesondere weil der Auseinandersetzung mit Glaubensfragen ein größeres Spektrum eingeräumt werden soll. Am 31. Januar 2010 wird Burkhard Müller seinen ersten Talk-Gottesdienst an der Lutherkirche moderieren. Sein Gast wird der Börsenexperte Frank Lehmann sein.



Prediger aus Leidenschaft

Burkhard Müller beim Talk in der Lutherkirche, Foto: Lothar Wages
Burkhard Müller